Zürich | 11.–17. Juli |

IPhO 2016

Junge Toptalente massen sich auf Olympia-Niveau!


Die 47. Internationale Physik-Olympiade fand vom 11. – 17. Juli 2016 in Zürich statt.

Wir durften begrüssen


  • 86 Delegationen

  • 400 Mittelschülerinnen und -schüler

  • 250 begleitende „Leader“ und „Observer“

  • 200 Helferinnen und Helfer


Teilnehmen können alle Jugendlichen (bis und mit 19-jährig) einer Mittelschule, die noch keine Zulassung für eine Universität oder ähnliche Institution haben und die als Gewinner der Nationalen Physik-Olympiaden hervorgegangen sind.

Jede Teilnehmerdelegation, bestehend aus fünf Teilnehmenden, wird von zwei sogenannten Leaders begleitet, die in Forschung, Lehre und/oder im Bildungsministerium tätig sind. Die IPhO wird jedes Jahr von einem anderen IPhO-Mitglied veranstaltet. Insgesamt werden über 900 Personen an der IPhO 2016 mitmachen - als Teilnehmer, Begleiter, Freiwillige oder Organisatoren.

Warum sind Physiker so wichtig?


Physiker sind hochausgebildete, naturwissenschaftliche Allrounder, die dank ihrer ausgeprägten Affinität zu praktischen Anwendungen und ihren fundierten Kenntnissen in Mathematik und Computing ungewöhnlich vielseitig einsetzbar sind. Physiker sind unverzichtbar z.B. für die Entwicklung von innovativen Nano-Materialen für industrielle und medizinische Anwendungen, im Bereiche Robotik und bei Mensch-Maschine-Interfaces, aber auch für die Entwicklung von neuen Diagnose- und Therapieverfahren in der Medizin.

So sind Physiker heute praktisch überall in der Industrie (z.B. Energiesektor, Maschinenbau, Pharma), der Wirtschaft (z.B. dem Big Data Computing oder Simulation von Risikoszenarien bei Banken, Versicherungen und Planungsbüros) und in der Verwaltung (z.B. Projektleitung) gesucht. Zudem durchdringt Physik immer stärker nahezu alle Wissenschafts- und Technologiebereiche.

Der qualifizierte Nachwuchs fehlt


Der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs in den Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wurde in den letzten Jahren in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft viel debattiert, um zukünftig negative Auswirkungen auf die Innovationskraft von Industrie und Wirtschaft möglichst zu minimieren. Unsere Gesellschaft ist für ihr Funktionieren in hohem Masse abhängig von Fachkräften in den MINT-Disziplinen, jedoch studieren zu wenige Jugendliche in diesen Bereichen.

Um diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen die MINT-Fächer bereits früh Zugang finden zu Kindern und Jugendlichen, denn der Entscheid über eine künftige Studienrichtung wird nachweislich bereits in der Mittelschule getroffen.

In dieser Entscheidungsphase setzen die Wissenschafts-Olympiaden an. Sie zielen darauf ab, junge Talente zu motivieren sowie zu fördern, um damit zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen.

Unvergessliches Erlebnis


Die IPhO ist durch einen einzigartigen Geist von Engagement, wissenschaftlicher Leidenschaft und Weltoffenheit gekennzeichnet, ergän